Dienstag, 4. Juni 2019

Erwachet!

Nein, keine Angst! Ich möchte mit euch nicht über Gott reden!

Aber ich bin aus meiner Bloggerpause mal wieder etwas erwacht.
So einmal im Jahr kann man das schon machen.

Ich habe aber auch einen guten Grund dafür. Mein Desktop platzt aus allen Nähten. Ich bin nämlich ein Computermessi. Eigentlich haben wir ja für all unsere Fotos, Dateien usw. einen gesicherten Speicher zu Hause, auf den alles drauf geschoben wird. EIGENTLICH. Wenn man (also ich)  trotzdem alles ausschließlich auf dem Desktop speichert, nützt aber halt auch der tollste Speicher nix.
Sollte mein Laptop jetzt kaputt gehen, dann wäre das natürlich der Supergau. So, jetzt habe ich es gesagt. Dann kommt mit Sicherheit gleich der Murphy um die Ecke und ich kann mich nach einem neuen Notebook umschauen.
Aber jetzt wollen erst mal endlich die ganzen Bilder gepostet werden. 

Ja, ich nähe nämlich eigentlich schon recht viel zur Zeit und hin und wieder schaffe ich es sogar ein paar Fotos zu machen. Wie zum Beispiel von diesem Dirndl.

Es ist das Miederdirndl "Lena" von Mondbresal und ich muss ehrlich sagen, dass ich schon ein bisschen süchtig nach dem Schnitt bin. Leider ist das jetzt nicht unbedingt ein Alltagsgewand. Ok, wir wohnen in Bayern, aber auch hier laufen die Leute nicht das ganze Jahr im Dirndl rum.

Das Mieder alleine finde ich ja schon super schön!


Auch der Reißverschluss war eigentlich kein Problem. Im Nachhinein hätte ich aber wohl lieber einen echten Nahtverdeckten genommen. Den habe ich aber noch nie vernäht, also ist es vielleicht auch besser so. Vernäht ihr denn lieber "normale", oder nahtverdeckte Reißverschlüsse? Oder am liebten gar keine?


Was mir auch ausgesprochen gut gefällt, ist die Rückenansicht. Es sitzt alles da, wo es hingehört. Dadurch, dass die Träger aber nicht gerade hoch gehen, sieht es noch mal ein bisschen raffinierter aus.


Die Schürze mag ich auch wirklich gerne. Bei diesem Dirndl hätte sie noch ein bisschen kürzer sein können. Aber ich habe beim Rockteil sehr großzügig gesäumt. Wenn das Kind wächst, lasse ich einfach ein paar Zentimeter unten raus und schon passt es wieder gut. Sie darf nur nicht wesentlich breiter werden, dann wird es nämlich eng.


Ich bin mir natürlich bewusst, dass die typische Dirndlbluse fehlt. Die habe ich auch genäht. Aber die kleine Krake mag sie nicht anziehen. Es zwickt und zieht und überhaupt. Sagt sie. 
Ich spare mir die Kraft zu diskutieren für ein anderes Mal auf und finde, dass es mit T-Shirt auch noch gut aussieht. 


Drehen kann sich das Kleid übrigens auch sehr schön. Womit die Überzeugungsarbeit für fast alle Mädels geleistet wäre. Ich habe mich danach gleich hingesetzt und Dirndl #2 genäht. Diesmal allerdings mit Knöpfen. Das zeig ich euch auch bald. Man soll sich ja Ziele setzen...und die Festplatte muss leer werden.

Verlinkt bei: HoT, DvD, Kiddikram
Schnitt: Miederdirndl "Lena" von Mondbresal (gibt es leider nicht mehr zu kaufen)
Stoff: Trachtenstoff von Stoffe Hemmers

Dienstag, 12. Juni 2018

Jimi in da hood(ie) *mit Verlosung*

Jetzt wird es endlich Sommer und die Charlie näht nen Langarmhoodie..
Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, er ist aus SOMMERsweat! Bäm! Passt also.

Ich durfte beim Probenähen für Mamahoch2 für den R-Man Rockers mitmachen. Also hier Achtung Werbung, gell, da mir der Schnitt kostenlos zum Probenähen zur Verfügung gestellt wurde - für den einen Leser, der da noch nicht selbst drauf gekommen ist.
"R" deswegen, weil's ein Raglanschnitt ist. So einen brauchen wir hier schon lange - also der Moritz - und daher kam mir das gerade recht!

Den Schnitt gibt's jetzt auch schon im Shop. Ihr könnt also gleich loslegen und eure Männer benähen.

Mega cool ist auch, dass ich den Schnitt einmal verlosen darf!
Also, kommentiert einfach bis zum Samstag, den 16.6.2018 um 22:00 Uhr) unter diesem Post und schon seid ihr im Lostopf. (Die Teilnahmebedingungen findet ihr am Ende des Posts)

Cool beim Schnittmuster fand ich übrigens - soviel schon mal vorweg - dass man nicht so viel schnibbeln muss. Die DIN A4 Blätter werden nämlich einfach direkt aneinander geklebt, ohne Schneide- und Klebkante. Das kannte ich so bisher nicht - spart Zeit, ist super.


Der Pulli an sich ist auch schön. Er kommt in einigen Varianten daher. Die erste davon ist nun der Hoodie. Ich habe die Kapuze einlagig genäht (geht auch), da es sonst gefühlt eine zu dicke Wurst um den Hals geworden wäre. Moritz wird sie - abgesehen vom Shooting - sowieso nie wirklich aufziehen, es ist also ein reines "Dekoelement" - aber ein cooles.


Die Raglannähte habe ich mit der Cover noch mal abgesteppt. Meine Cover und ich - das ist so eine tagesabhängige Liebe. Die ersten beiden Nähte gingen wirklich gut und ich habe mich schon gefreut. Dann musste ich unterbrechen und danach ging gar nichts mehr. Gleiche Einstellung, gleiches Garn, gleicher Pulli - kack Ergebnis! Am Ende hat es dann trotzdem geklappt. Zu genau hinschauen darf man aber trotzdem nicht, weshalb ich auch kein Detailfoto davon gemacht habe.
Das Säumen wiederum hat super mit der Cover funktioniert. Ein Foto hab ich davon trotzdem auch nicht - weil ich manchmal einfach doof vergesslich bin.


Den Hendrix Stoff habe ich übrigens gesehen und ich wusste da steht "Moritz" drauf. Der ist einfach sowas von perfekt für nen Raglanpulli. Und auch sonst...ich glaube, den bestell ich mir noch mal...



Während dem Nähen war ich noch dauernd am überlegen, was ich zusätzlich drauf machen könnte. Ein Plott, oder SnapPap oder sowas? Aber am Ende fand ich die Covernähte völlig ausreichend! Alles andere hätte zu überladen gewirkt.
Moritz gefällt der Pulli offenbar auch, er hat ihn nämlich gleich anbehalten. Das lässt das Näherinnenherz immer ein bisschen höher schlagen!


Das ist sicher nicht der letzte R-Man Rockers gewesen. Die Shirtvariante habe ich auch genäht und zeige ich euch demnächst...wenn Gott das "Baby" will mal gut schläft.

Verlinkt bei: HoT, für Söhne & Kerle, und Creadienstag
Schnitt: R-Man Rockers von Mamahoch2 (Probegenäht)
Stoff: Jimi Hendrix gekauft bei Glückspunkt.


*Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel*
- Mindestalter 18 Jahre
- Verlost wird ein E-Book und kein genähtes Kleidungsstück
- der Veranstalter des Gewinnspiels ist Mamahoch2
- eine Barauszahlung ist nicht möglich

Dienstag, 29. Mai 2018

Drehkleidliebe

Schwuppdiwupp und schon wieder sind mehrere Wochen ins Land gegangen. Und dann auch noch ein Blogpost! Schon der zweite dieses Jahr! Wenn ich nicht aufpasse, dann erwecke ich meinen Blog noch aus Versehen zum Leben.

Apropos Leben...das rast gerade nicht nur mit riesen Schritten, es bringt im Alltag auch einigen Grund zum Schmunzeln. Wie gestern Abend beim Duschen:

Kind: Mama! Was nimmst du da gerade für ein Shampoo?
Ich: Limone-Buttermilch
Kind: Waaaaas? Limone-Muttermilch?! Naja, die soll ja für alles gut sein, hast du gesagt

Daran wollte ich euch einfach teilhaben lassen, bevor ich jetzt zu meinem eigentlichen Thema komme - das Drehkleid.
Kleider werden hier ja schon lange Zeit heiß und innig geliebt! Was mir inzwischen für meine Große aber nicht mehr so gut gefällt, ist das kurze Oberteil an vielen Kleidern. Die enden nämlich oft kurz unter der Brust und hängen dann sackartig herunter. Bei kleinen Mädchen super niedlich, aber bei unserer sechsjährigen Riesin jetzt einfach nicht mehr so toll.

Da kam mir die Mary Lou von Fadenkäfer gerade recht.


Das Kleid ist recht schmal geschnitten und hat einen weiten, schwingenden Tellerrock. Als ich vor kurzem (also letztes Jahr) darüber gestolpert bin, wusste ich sofort, dass ich es unbedingt nähen muss. Ein paar Monate, schlaflose Nächte und Nähflauten später, habe ich es dann auch tatsächlich geschafft.


Das Kind ist glücklich und ich auch! Aber ein Stofffresser (boa...drei "f") ist das Teil schon. Johanna ist inzwischen 1,35m groß (ja, sie ist sechs!), trägt Schuhgröße 36 - was für das Kleid wurscht ist, aber ich finde es trotzdem krass - und braucht Kleidergröße 134/140. Ein Meter Stoff reicht da gerade noch aus...zumindest für kurze Ärmel.



Aber es dreht sich schon wirklich sehr schön. Das muss ich bald wieder nähen (habe es mir fest für 2019, nächste Woche, vorgenommen!)
Weil ich da nicht zu viel tüddeln wollte, habe ich mich bewusst dafür entscheiden, das Kleid komplett nur aus einem Stoff zu nähen. Aber so ganz ohne war's dann doch ein bisschen fad. Also noch schnell ne Schleife drauf - passt. Und weil scheinbar auch Sechsjährige noch die Anwandlung haben an sämtlichem Tüddelkram rumziehen zu müssen, war ich diesmal so schlau und habe alles komplett festgenäht. Mal schauen, ob es auch hält.



Die Ärmel habe ich mit einem "gestückelten Zickzackstich" (der hat bestimmt einen professionelleren Namen) gesäumt. Am Rocksaum ist ein Rollsaum, was auch daran liegt, dass das Kleid sonst zu kurz geworden wäre.


Doch...davon brauchen wir dringend noch eins! Vielleicht zur Einschulung dieses Jahr. Da streite ich noch mit mir, ob es eine Elodie, ein Dirndl oder so ein Drehkleid werden soll. Was meint ihr?

Verlinkt bei: Creadienstag, Dienstagsdinge, Kiddikram
Schnitt: "Mary Lou" von Fadenkäfer
Stoff: vom Stoffladen um die Ecke

Montag, 28. Mai 2018

Nähen für Frühchen und Sternenkinder

Da das ein Herzensprojekt von mir ist und ich das jetzt endlich angegangen bin, möchte ich euch auch auf meinem Blog daran teilhaben lassen.
Wer weiß, vielleicht ist ja auch ein (Umkreis-)Münchner dabei, den ich so noch motivieren kann mitzumachen?

Am 10. Juni 2018 veranstalte ich in Germering ein Nähtreffen. Wir werden Einschlagdecken für Sternenkinder und Mützchen für Frühchen nähen. Alle Nähwerke kommen den umliegenden Kliniken zugute und ich hoffe, dass wir richtig viel zusammen bekommen! Es gibt schon 15 Zusagen!
Weitere informationen findest du hier: https://naeherholungsgebiet.de/soziales

Wunderschöne Stoffspenden von Staghorn, Stoffe-Hemmers und Stoffläden vor Ort habe ich auch schon bekommen. Ich bin überwältigt, wie großzügig alle sind! Vielen Dank noch mal dafür!

Falls du also aus der Nähe von Germering bei München kommst und Zeit und Lust hast mitzumachen - oder du jemanden kennst, dem du dieses Event als Tipp weiterleiten kannst - dann komm am 10.6. vorbei und näh mit uns!

Ich würd' mich wirklich sehr freuen!

Donnerstag, 1. März 2018

Von Freud und Leid und allem drumherum

Meine Oma hat als Kind immer zu mir gesagt: "Genieß die Zeit im Jetzt. Es geht alles so schnell vorbei".
Damals haben mir solche Sprüche immer total genervt. Das eine Jahr bis zum nächsten Geburtstag ist nämlich nie schnell vorbei gegangen und hat gefühlt eigentlich mindestens 5 Jahre gedauert.

Jetzt bin ich älter kein Kind mehr und weiß genau was sie meint.

Gefühlt habe ich gestern meinen letzten Blogpost hier getippt und heute schau ich rein und schwupps ist es doch schon wieder 1 1/2 Jahre her. Wenn ich denjenigen erwische, der die Zeit geklaut hat.

Es war natürlich immer super viel los. (Hand hoch, bei dem das nicht so ist? Niemand?). Stress macht man sich oft selbst, aber es gibt auch viel Druck von außen, gegen den man einfach machtlos zu sein scheint. Eigentlich müsste man mindestens einmal am Tag kurz durchatmen und zur Ruhe kommen, bzw. sich bewusst machen was gerade mit einem selbst passiert. Und noch mal. Hand hoch, wer das so macht? Echt jetzt? Wieder keiner?

Und dann kommt so ein Ereignis, das die Welt dann doch kurz stillstehen lässt.

Ein neues Leben ist auf dem Weg zu uns. (Ja wir reden hier noch vom Jahr 2016! Aber ich will hier ja auch eine Geschichte erzählen...also...) Am Anfang sah es eigentlich gar nicht so gut aus und die Schwangerschaft an sich war auch alles andere als angenehm, aber nach einiger Zeit war dann doch klar, dass wir unseren kleinen Sebastian im Februar 2017 in den Armen halten dürfen.
Was wir nicht wussten war, dass meine Mama ihren Enkel leider nicht mehr kennenlernen sollte.

Und auch an diesem Tag im September stand die Welt noch mal - diesmal etwas länger - für mich still. Zu diesem Zeitpunkt kam mir alles andere unwichtig vor.


Aber das Leben geht weiter und das - wie ich ja inzwischen weiß - verdammt schnell.
Es heißt also Taschentücher (griffbereit) verräumen und weitermachen. Hallo Alltag, du warst, aber wirklich nicht weit weg!
Das Gute (naja, gut ist jetzt auch nicht das richtige Wort. Aber ihr wisst bestimmt was ich meine) an solchen tiefschwarzen Zeiten ist, dass es eigentlich nicht wirklich viel schlimmer kommen kann. Auf Freud folgt Leid und umgekehrt.

Wie geplant kam Anfang Februar 2017 unsere sehr große Freude auf die Welt. Und ich kann euch gar nicht sagen, wie erleichtert ich war, diese Schwangerschaft endlich hinter mir zu lassen und dieses liebe Baby auf dem Arm zu halten.


Sebastian ist ein tolles, gesundes und meistens entspanntes Kind. Er wird von seiner Schwester abgöttisch geliebt und wir sind so froh die beiden zu haben! Opa ist auch vollkommen entzückt und die zwei haben eine ganz besondere Verbindung miteinander. Was will man also mehr? (Vielleicht eine Mama/Oma, die noch da ist?)

So und dann ist es passiert. Einmal kurz nicht hingeschaut und das 1. Jahr ist rum. Sebastian ist ein Jahr alt und kurz darauf wurde Johanna auch schon 6. Warum gibt's da keinen Stopp-Knopf? Mit einem 34 Stunden Tag wäre ich alternativ auch einverstanden!

Langsam nähern wir uns dem Ende der Geschichte, denn wir sind hiermit schon im Februar 2018 angekommen. Ich bin immer noch sehr glücklich mit meinen beiden Kindern, vermisse meine Mama und schmiede Pläne für die Zukunft. Es wird sich einiges bei uns daheim ändern und ich hoffe aber gleichzeitig auch, wieder etwas Zeit für mein Blogger-Hobby zu haben.

Ich freu mich schon daruf!

Und weil das ja ein Nähblog ist, muss zumindest einmal in jedem Post irgendein Schnittmuster genannt werden, oder?
Ein bisschen bin ich ja schon stolz, dass wir alle in diesem Familienfoto etwas selbst genähtes tragen.



Von links: Ein Schnabelina Regenbogenbody, ein Kimono Tee, ein Dots Design Herrenhemd und das Elodie Drehkleidchen.
Auf dem Bild mit meiner Mama trage ich eine Scarlett von pattydoo und meine Mama ein Kimono Tee.

Habt einen schönen und ruhigen Start ins Wochenende! Genießt das Jetzt (das hat schon Oma gesagt!) und lasst euch nicht stressen!


Und nachdem Sebastian etwas, das meins und für mich produziert ist und auch die Scarlett und das Kimono Tee nur für mich sind, möchte ich diesen Post bei RUMS mit euch teilen.



Dienstag, 26. Juli 2016

Und noch ein Steckenpferd


Beim Nähen gibt es bei mir öfters mal was doppelt. Meistens liegt es daran, dass ich bei den schwierigeren Projekten lieber vorab ein Probeteil nähe, bevor ich den "guten Stoff" anschneide. Und manchmal gefällt mir das Genähte auch einfach so gut, dass ich gleich noch ein zweites Teil davon nähen "muss".

Im Fall von unserem Steckenpferd war es weder noch. Ich hatte von vornherein vor, zwei Stück zu machen und habe beide daher auch parallel genäht. Warum gleich zwei? Keine Ahnung!
Vielleicht war mein Gedanke, dass wir dann eins davon verschenken können? Jedenfalls haben wir jetzt beide hier stehen.

Das, welches ich euch heute zeigen möchte, ist aber doch noch mal ein klitzekleines bisschen anders. Aber wirklich nur minimal.


Es hat längere Ohren - die am Anfang wie Schlappohren herunterhingen. Kürzen wollte ich sie nicht, daher habe ich sie einfach mit ein paar Stichen am Kopf zur Mitte hin festgenäht. Einer mega Reißattacke würde das wahrscheinlich nicht standhalten, aber bis jetzt werden die Pferde auch noch sehr liebevoll behandelt.


Die Mähnennaht habe ich aber auch hier sicherheitshalber noch mal von rechts abgesteppt.


Die Wolle für die Mähne war diesmal nicht wirklich fein, aber viel dünner als beim ersten Pferd. Das hat mich Nerven gekostet. Mit der ganz dicken Mähne von dem anderen Pony ging es definitiv schneller. Immerhin ist sie pink!


Da der Stoff vom Möbelhaus an sich schon recht dick ist, habe ich die einzelnen Teile nicht zusätzlich noch mit Vlieseline verstärkt. Bis jetzt schaut nichts von der Füllung heraus und auch sonst ist das Pferd genauso stabil wie seine (verstärkte) Schwester (oder Bruder?!).


Um die Halsöffnung zusammenzuziehen habe ich einen Schnürsenkel verwendet und diesen zusätzlich noch mehrmals um den Stab gewickelt. Da geht nichts auf - wenn nicht kleine geduldige Kinderfinger ewig daran rumwurschteln, um die Knoten aufzufuzzeln. Johanna ist dafür zum Glück zu ungeduldig.


So ganz 100%ig glücklich bin ich mit dieser Öffnung nicht. Das hat bei der anderen Version irgendwie besser funktioniert. Die Öffnung ist noch sehr groß und lässt sich nicht ganz eng am Stab zusammenziehen. Vielleicht muss ich noch mal ein bisschen von der Füllung entfernen.

Wer übrigens wissen möchte, wie man den Stab bombenfest im Pferdekopf fixieren kann, kann das in meinem ersten Steckenpferdpost nachlesen.
Es handelt sich nur um eine kleine Scheibe am Ende der Stange...ok, verraten...jetzt braucht ihr es auch in dem anderen Post nicht mehr lesen.


Ich mag auch dieses Steckenpferd. Johanna tendiert eher zu der anderen Version. Beim nächsten Mal will ich noch Halterungen anschrauben sodass man das Pony auch richtig seitlich festhalten kann - nicht nur am Stab oder am Zügel.
So eins haben sie im Kindergarten auch, nur kommen da die Halterungen direkt seitlich aus dem Kopf. Wie ich das machen könnte, ohne dass der Stoff da irgendwann ausreißt, weiß ich allerdings noch nicht.


Im Moment reicht's aber in unserem Pferdestall und für's "Bibi und Tina"-Spielen passt es auch perfekt. Vielleicht dann beim nächsten Mal doch noch um eins zu verschenken.

Und hier noch mal speziell für dich, liebe Gabi (und alle anderen Bibi Blocksberg geplagten Mamis):
"Das sind Bibi und Tina auf Amadeus und Sabrina...lalalala"
Bitteschön für den Ohrwurm! Gern geschehen!

Verlinkt bei: Creadienstag, Kiddikram
Schnitt: "Pferdestärken" aus dem Buch "Nähideen - Leben und Wohnen mit Stoff" vom TOPP Verlag
Stoff: IKEA

Donnerstag, 21. Juli 2016

Ein Ausschnitt mit Staatsbürgerschaft


Und aus der Versenkung kommt dann doch noch ein Lebenszeichen! Haaaaalllooooohoooo! Ja, ich lebe noch! Ein klitzekleines bisschen wird es noch ruhiger zugehen bei mir aber bald bin ich wieder voller Elan und Einsatz dabei. Der Kopf ist voll mit Ideen!
Heute schaffe ich euch endlich ein Nähprojekt zu zeigen, das eigentlich schon länger fertig ist, es aber noch nicht auf den Blog geschafft hat.

Jaja, klar. Ich rede hier vom amerikanischen Ausschnitt.

Die Basis für diesen Ausschnitt ist immer ein Shirt mit U-Boot Kragen. Weiter habe ich dann nach dem Tutorial von Pattydoo genäht.
Aber bis ich gecheckt habe, dass ich bereits einen Schnitt mit U-Boot Ausschnitt hier liegen hatte...man oh man. Die Else ist zwar eigentlich ein Kleiderschnitt, kann aber auch ohne Probleme als Shirt genäht werden. Und genau das habe ich gemacht.


Das war eigentlich nur ein Probeteil und zu sehen, ob es funktioniert. Es hat ziemlich gut geklappt und ich bin zufrieden. Weiteren Versionen steht also nichts mehr im Wege!


Fast wäre es mir passiert und ich hätte den Ausschnitt falschrum angenäht. Also mit der Überlappung am Rücken. Kurz vor dem Zusammennähen ist es mir zum Glück noch aufgefallen.
Der Knopf hätte zwar nicht unbedingt sein müssen, aber ich fand es ganz nett so.


Auch hier sind es wieder 3/4 Ärmel geworden. Ich mag die gerade einfach. Und abgesteppt sind sie auch mit der Cover...allerdings ist die Naht noch eine der ersten Covernähte gewesen und nicht so wirklich vorzeigbar. Inzwischen klappt es schon wesentlich besser. Ich bin zwar noch weit entfernt davon ein Profi zu sein, aber zumindest mit den Grundeinstellungen komme ich einigermaßen klar.


Mein Schnecken-SnapPap-Logo musste auch mit drauf. Es ist mir aber beim Annähen verrutscht, was bei dem Streifenstoff natürlich sehr suboptimal ist. Mein Perfektionsistenkopf war aber ausnahmsweise derselben Meinung wie ich, nämlich: Das lassen wir so. Ist ein Probeteil.
Am Logo liegt's also schon mal nicht, dass ich so skeptisch schaue!

Ich habe meine Probe-amerikanische-Else inzwischen schon öfters auch im Alltag getragen und da müssen noch einige mehr folgen. Vielleicht noch einen Tick länger und mit geradem Logo aber ansonsten mag ich sie sehr gerne so.


Ein schönes Grün schwebt mir fürs nächste Mal vor. Was meint ihr?

Und jetzt gehe ich endlich mal wieder meine Bloggerrunde drehen...ich freu mich auf euch!

Verlinkt bei: RUMS
Schnitt: Else von Schneidernmeistern als Shirt mit Tutorial von pattydoo zum amerikanischen Ausschnitt
Stoff: grau schwarzer Baumwolljersey mit olivfarbenem Bündchen, beides aus dem Kellerfundus