Donnerstag, 21. April 2016

Tutorial: *Stempel mit dem Plotter herstellen*


Schon ewig bin ich auf der Suche nach einem gescheiten Label für meine genähten Sachen. Im Netz habe ich mir auch schon verschiedenfarbige Label zum Aufbügeln gekauft. Die sind zwar ganz nett, aber so richtig individuell dann doch nicht.
Natürlich kann man sich auch ein Label nach den eigenen Vorstellungen gestalten, aber das hat dann auch seinen Preis, zumal man sie nur in größeren Mengen bestellen kann.

Als ich dann in verschiedenen Blogs gestempelte Logos auf Snap Pap sah, fand ich das klasse und wollte es auch selbst ausprobieren...nur hatte ich keinen Stempel. Noch nicht!


Grundsätzlich kann man ja wie gesagt alles bestellen...auch Stempel...aber es kostet....vor allem, wenn man mehrere verschiedene Designs haben möchte.

Moritz hatte dann die grandiose Idee, einfach selbst einen Stempel mit dem Plotter herzustellen. Und siehe da, es gibt tatsächlich Stempelmaterial und sogar ein komplettes "Einsteiger-Stempel-Set".

Wir haben einen Silhouette Cameo Plotter und dafür nicht gleich das Stempel Set, sondern erstmal einen Satz Stempelmaterial besorgt. Das kostet ca. 10 Euro und ist zum Beispiel hier erhältlich. Trotz der schlechten Bewertungen haben wir es einfach mal ausprobiert. Ich kann nichts Schlechtes darüber sagen, wenn man einige Punkte beachtet...aber das erzähle ich euch gleich im Tutorial.
In der Schachtel sind drei, ungefähr DIN A5 große Seiten Stempelmaterial. Für mich absolut ausreichend um meine Stempellust erst mal komplett auszuleben.

Zusätzlich benötigt ihr noch eine Silhouette Schneidematte für Stempelmaterial (cut-mat-stamp). Erhältlich zum Beispiel hier. ACHTUNG! Ihr benötigt unbedingt diese Matte und könnt nicht eure normale Schneidematte dafür verwenden. Die Löcher in der Matte sind nötig, damit sich keine Luftblasen unter dem Stempelmaterial bilden!
Mit knapp 8 Euro seid ihr hier dabei. Sie ist natürlich wiederverwendbar und ihr könnt sie für all eure Stempelplotts verwenden.

Das sind die Bögen mit dem Stempelmaterial
Und so sieht die Schneidmatte aus.

Und los geht's!
Ich habe für euch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung erstellt, wie ihr mit einem Silhouette Plotter aus dem Stempelmaterial euren eigenen, komplett persönlichen Stempel erstellen könnt.

Ihr benötigt:

- Euren Silhouette Plotter
- Silhouette Stempelmaterial
- Silhouette Schneidematte für Stempelmaterial "cut-mat-stamp"
- Evtl. einen Entgitterhaken (es geht aber auch sehr gut ohne!)
- Ein in der gewünschten Größe passendes Holzstückchen
- Evtl. eine Spielfigur aus Holz (gibt es im Bastelladen) oder einen kleinen Möbelknopf (gibt es im Baumarkt) als Griff
- Holzleim oder guten Kleber
- Sehr feines Schmirgelpapier


Ihr könnt generell jedes Motiv für euren Stempel verwenden, allerdings solltet ihr darauf achten, dass die Linien nicht zu filigran sind. Beim Stempeln könnten die feinen Linien eventuell nicht richtig übertragen werden, oder sie verlaufen durch zu viel Stempelfarbe.

Achtung bei Textstempeln! Hier muss man ein paar weitere Dinge beachten und ich kann - sofern ihr das möchtet - gerne einen detailierteren Post darüber schreiben.
Grundsätzlich solltet ihr bei Textstempeln darauf achten, eine möglichst zusammenhängende Schriftart zu wählen. Am Ende sollte ein großes zusammenhängendes Stück ausgeschnitten werden, anstatt viele einzelne Buchstaben und Teile. Das lässt sich dann deutlich einfacher auf dem Stempel platzieren.
Kaum eine Schriftart ist durchgehend verbunden. Daher müssen (im Silhouette Studio) einige Lücken von Hand geschlossen und am Ende alles als ein Teil verschweißt werden, damit das Ergebnis gut aussieht und belastbar ist.

Erstellt für den Anfang besser erst mal ein Bildmotiv im Silhouette Studio Programm.

Einstellungen in der Software

Ihr müsst die folgenden Einstellungen im Bereich Design-Seiteneinstellungen (1.) wählen:
(2.) Papiergröße = "Prägung" (6,0 x 7,5 in)
(3.) Querformat
(4.) Träger = "Stempeln" (6,0 x 7,5 in)
Ansonsten ist hier alles weitere bereits voreingestellt und ihr könnt es so übernehmen


Als nächstes skaliert ihr euer Motiv auf die richtige Größe für euren Stempel und platziert es am gewünschten Fleck auf der Matte.

Ihr müsst die Vorlage nicht spiegeln! Das Stempelmaterial kann beidseitig verwendet werden. Aufpassen müsst ihr erst, wenn ihr den Stempel später zusammenklebt.

Unter den Schnitteinstellungen müsst ihr noch den Materialtyp "Material Stamp" auswählen.
Den Klingentyp und alles Weitere lasst ihr einfach bei den Voreinstellung.

Einstellungen am Plotter


Bevor ihr die Schneidematte einlegen könnt, müsst ihr noch die rechte weiße Transportrolle nach links schieben, sodass die kleinere cutting mat auch richtig eingezogen wird. Dafür zuerst auf der rechten Seite den Hebel umlegen, dann die Rolle etwas drehen (damit sie aus den Vertiefungen an der Metallstange rutscht) und anschließend nach links schieben. Die Rolle muss dort auch wieder in den Vertiefungen an der Metallstange einrasten. Danach den Hebel am Plotter rechts wieder feststellen!


Nicht vergessen auch das Messer auf die empfohlene Schnitttiefe einzustellen.

Der Schneidauftrag

Legt nun das Stempelmaterial ohne Spannung(!) auf die Schneidematte und drückt es gut fest. Es dürfen keine Luftblasen darunter sein.
ACHTUNG! Die Matte klebt wirklich extrem gut. Wie ihr auf dem unteren Bild sehen könnt, ist mir während dem Fotografieren ein Stück Papier ausversehen auf die Schneidematte gekommen. Das bekommt man nicht mehr runter. Das Stempelmaterial löst sich jedoch sehr gut wieder ab.

Jetzt legt ihr die Schneidematte ganz normal ein und startet den Schneideauftrag.


Das Ablösen

Euer Motiv ist nun fertig ausgeschnitten und ihr könnt es ablösen.
Es wird eventuell an ein paar kleinen Ecken noch nicht ganz ausgeschnitten sein. Keine Sorge! Das ist kein Problem und auch kein Fehler. Ihr könnt es einfach durch leichtes Ziehen lösen. Damit macht ihr nichts kaputt. Das Material ist sehr flexibel.


Die Stempelmontage

Nun kommt das Holzklötzchen zum Einsatz. Achtet darauf, dass es die richtige Größe hat. Nicht zu groß (erschwert das präzise Stempeln) und nicht zu klein.
Das Motiv wird dann einfach aufgeklebt. Bitte nur eine dünne Schicht Kleber auftragen, damit kein Kleber auf den Stempel quillt. Bisher habe ich noch nicht den perfekten Kleber dafür gefunden. UHU funktioniert zwar, löst sich aber nach einiger Zeit an manchen Stellen wieder ab und muss nachgeklebt werden. Leim klebt ganz gut, aber hier habe ich noch keinen Langzeittest gemacht.
ACHTUNG beim Ankleben! Das Motiv muss nun ggf. spiegelverkehrt aufgeklebt werden, damit es nachher richtigherum gestempelt wird! Nach dem Aufkleben den Stempel auf eine glatte Oberfläche stellen und etwas beschweren damit das Material richtig hält und den Kleber lange genug trocknen lassen.

Ich habe an dem Holzklotz noch einen Möbelknopf angebracht. Hier müsst ihr die Metallschraube durch eine kleine Stockschraube ersetzen. Diese könnt ihr dann einfach in das Klötzchen hineindrehen. Es ist aber auch möglich eine Spielfigur anzukleben oder einfach gar keinen Griff anzubringen - je nach dem wie groß das Holzstück bereits ist. Das ist Geschmackssache.


Ihr habt es fast geschafft.
WICHTIG! Wenn der Kleber getrocknet ist, müsst ihr noch ganz leicht mit einem feinen Schmirgelpapier den Stempel etwas anrauhen. So wird die Farbe besser aufgenommen.
Beim Auftragen der Farbe müsst ihr darauf achten, dass ihr sie auftupft und nicht einfach den Stempel über das Stempelkissen wischt. Die Farbe wird sonst nicht gleichmäßig auf dem Stempel verteilt und zusätzlich könnte es sein, dass sich das Stempelmaterial ablöst.

 

Und fertig ist euer eigener Stempel!


Ich vermute, dass es auch ähnlich mit Moosgummi funktionieren würde, aber das habe ich noch nicht ausprobiert. Sicherlich wäre es eine kostengünstigere Alternative zu dem doch verhältnismäßig teuren "Markenmaterial".

Der Weg zu eurem Label ist jetzt ganz leicht.
Ihr benötigt Stoffstempelfarbe und ein Stück Snap Pap in der gewünschten Größe.
Ich habe länger nach einer geeigneten Stempelfarbe gesucht. Fündig geworden bin ich bei VersaCraft "for fabric, paper, wood and more" (gibt es bei verschiedenen Anbietern). Reine wasserfeste Stempelfarbe hat bei mir leider nicht funktioniert. Die war nach der ersten Testwäsche nämlich weg. Die Stoffstempelfarbe hat diverse Wäschen ohne Farbeinbußen überstanden. Wichtig ist aber, dass ihr nach dem Stempeln noch mal mit dem Bügeleisen drüberbügelt. Dadurch wird die Farbe fixiert.

Das Label kann jetzt einfach aufgenäht werden.

Wenn ihr auf Papier stempeln wollt, verwendet am besten echte Stempelfarbe und keine Kinder-Fingerstempelfarbe. Die Kinderfarbe verteilt sich nicht richtig auf dem Stempelmaterial und das Ergebnis wird nicht so schön.

Hoffentlich hat euch dieses kleine Tutorial gefallen und ich würde mich freuen, wenn es ein paar PlotterbesitzerInnen dazu motiviert auch selbst Stempel herzustellen. Das macht wirklich Spaß und das Ergebnis kann sich sehen lassen, finde ich!

Ich wünsche euch viel Spaß und Erfolg dabei!


Verlinkt bei: RUMS weil der Stempel extra für mich gemacht ist, Plottertipps-Linkparty und Plotterliebe
Tutorial: für den Silhoette Cameo
Es wurde kein Material gesponsort! Dieser Post spiegelt ausschließlich meine eigenen Erfahrungen wieder. KEINE Werbung!

Kommentare:

  1. Super danke fuer die ausfuehrliche Beschreibung. Ich glaub da muss ich mich auch bald mal wieder daran versuchen. Das aufkleben an einen Holzklotz ist ja eine super Idee.
    Danke und liebe Gruesse
    Christine

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    1. Also mir gefällt das Stempelmachen echt gut! Das mit dem Holzklotz war natürlich Moritz' Idee...der alte Handwerker ;-)
      Liebe Grüße
      Charlie

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  2. Ich habe mir zu dem Thema schon Youtubevideos angeschaut. Vielen Dank für dein Tuto, nachlesen ist mir als echt lieber wie schauen. Mal schauen, ich habe nichts da dafür. Dachte aber eigentlich, das man den Stempel auf den Acrylblock macht zum Stempeln, so mache ich es doch mit den anderen Silikonstempeln auch.
    Lieben Gruß,
    Petra

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    1. Hi Petra,
      also du kannst den Stempel natürlich auch auf einen Acrylblock "kleben". So kannst du ihn bei Bedarf auf jederzeit wieder ablösen.
      Ich wollte gerne einen permanenten Stempel und da hat sich die geklebte Holzvariante einfach angeboten. Danke aber für den Hinweis. Ich werde die Alternative mit dem Acryl gleich noch in den Post aufnehmen!
      Liebe Grüße
      Charlie

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  3. Vielen Dank für dieses tolle Tutorial und die vielen Extratipps. Ich habe schon mal Labels aus Snap Pap mit Flexfolie bebügelt. Aber das Stempeln werde ich jetzt auf jeden Fall ausprobieren. Da muss man das Ganze dann nur einmal entgittern ;-)
    Liebe Grüße, Sandra

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    1. Snap Pap mit Flexfolie bebügeln ist auch eine gute Idee...da bin ich noch nicht drauf gekommen. Etwas schneller ist es dann aber wahrscheinlich tatsächlich mit dem Stempel. Wenn er einmal fertig ist, ist es nur noch eine Sache von Sekunden ;-)
      Liebe Grüße
      Charlie

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  4. Toll, vielen Dank für die Anleitung! Hätte ich doch nur einen Plotter...
    Liebe Grüße

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    1. Vielleicht solltest du den Plotter mal deinem Mann zeigen...bei mir war er dann auch die ausschlaggebende Kraft für den Kauf ;-)
      Liebe Grüße
      Charlie

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  5. Jetzt will ich doch einen Plotter. Sofort!
    Ich will schon sooo lange stempeln, habe aber bisher keine gefunden, die mir 100%ig zusagen. Und zum selbstschnitzen bin ich zu faul...
    Lg Miriam

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    1. Na? Isser schon bestellt? ;-)
      Es freut mich, dass ich dich motivieren konnte!
      Ich finde das wirklich eine praktische Funktion. Generell gibt es ja so viele Möglichkeiten, die man irgendwie gar nicht so nutzt...wie zum Beispiel auch Formen in Glas zu ätzen.
      Liebe Grüße
      Charlie

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  6. Das klingt ja super! Was für eine ausführliche tolle Anleitung! Wie schade, dass ich keinen Plotter habe ... vielleicht brauche ich irgendwann doch einen. Dann könnte ich mir auch die perfekten Stempel für meine Schüler basteln :-D :-)

    Liebe Grüße
    Kristina

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    1. Eigene Schülerstempel sind natürlich auch eine gute Idee...da gibt es ja so unendlich viele Möglichkeiten.
      Du würdest da bestimmt tolle Sachen machen!
      Liebe Grüße
      Charlie

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  7. Wow! Ich mache einfach zu wenig mit meinem Plotter :o) Ganz lieben Dank für das Tutorial. Das muss ich mal ausprobieren ♥ Dein Stempel sieht jedenfalls super aus.. Ich bin gespannt auf mehr :o)

    Ganz liebe Grüße
    Evelyn

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    1. Danke Evelyn! Ich mach auch definitiv zu wenig damit...was sicher auch daran liegt, dass er schlecht steht im Nähkeller. Wenn man erst alles einstecken und umräumen muss ist die Hemmschwelle bei mir einfach zu groß. Zum Glück muss man den Stempel nur einmal ausplotten ;-)
      Liebe Grüße
      Charlie

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  8. Vielen Dank für deinen Bericht! Ich würde mir so gerne Textstempel selbermachen, aber so ein Schriftzug ist schon sehr filigran und fitzelig. Der geschnittene Gummi zieht sich ja auseinander, wenn man ihn abnimmt. Transferfolie wäre hier wohl eine Lösung. Ich würde mich sehr über einen Beitrag bzw. Fotos über Textstempel freuen! Zum Thema Aufkleben: Hast du schon mal sowas wie "EZ Mount" probiert, mit dem man unmontierte Stempelplatten befestigt?

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    1. Also zu fitzelig darf die Schrift tatsächlich nicht sein, sonst verläuft hinterher die Tinte dazwischen. "Normale" Schriftzüge haben wir schon geplottet und das funktioniert super.
      Beim entgittern zieht sich der Gummi zwar ein bisschen, aber er zieht sich ja dann auch wieder zusammen. Transferfolie ist trotzdem eine sehr gute Hilfe!
      Danke für den Tipp mit dem EZ Mount...kannte ich noch nicht und ich habe es mir gerade angeschaut. Das sieht interessant aus, nur dass man bei dem geplotteten Stempel ja keine komplette Fläche bzw. Platte hat, die man aufkleben kann. (Oder verstehe ich da gerade etwas falsch?) Anosnsten sieht es nach einer super Sache aus!
      Liebe Grüße
      Charlie

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    2. Nein, da hast du schon recht. Wichtig wär ja aber nur, dass der Schriftzug kleben bleibt und das Ganze eine saubere Sache ist. Es bliebe halt ein Teil der Klebefläche frei. Über die Haftkraft dieses Montagedingens kann ich allerdings nichts sagen. Ich hab sogar eins da, aber noch nicht ausprobiert. Danke für deine Antwort! Liebe Grüße zurück,
      Sigrid

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  9. Danke für die ausführliche Anleitung! Das klingt ja wirklich nicht allzu schwierig. Das muss ich unbedingt testen! Was hast du denn für einen Holzklotz genommen? Der muss ja absolut eben sein, oder? Das hat bisher meine Stempel-Bastel-Lust etwas gebremst, “echte“ Stempelhölzer finde ich nämlich recht teuer.
    Viele liebe Grüsse
    Julia

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    1. Vielen lieben Dank für deinen Kommentar Julia!
      Also schwierig ist es wirklich nicht.
      Um ganz ehrlich zu sein habe ich mir bei dem Holzklotz keine allzu großen Gedanken gemacht. ich bin in den Baumarkt gefahren, habe Vierkantholz besorgt und mir dann ein Stück davon abgeschnitten. Die Kanten etwas abgeschmirgelt und fertig war's.
      Wirklich 1000%ig eben ist das nicht, das stimmt...der Stempel funktioniert aber trotzdem. Da musst du dir wirklich kein Stempelholz kaufen! Zumindest bei allen Stempeln, die ich gemacht habe (und das sind inzwischen einige) gab es da keine Probleme.
      Eine Alternative wäre auch noch ein Acrylblock. Der Vorteil hier ist, dass man das Stempelmaterial wieder ablösen kann und der Block somit für verschiedene Stempelmotive verwendet werden kann. Ich wollte allerdings immer "feste" Stempel haben.
      Ich hoffe, das hilft dir weiter?!
      Liebe Grüße
      Charlie

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  10. Oh, das ist wirklich interessant. Ich hatte tatsächlich schon mal über Moosgummi nachgedacht. Sicherlich etwas, was ich gern mal ausprobieren möchte. Allerdings bräuchte ich erst mal ein Logo. :-)
    LG
    Kerstin

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    1. Danke Kerstin!
      Du hast doch ein Logo, oder? Ich kann mich erinnern, dass ich es damals bei den Probenähbildern vom Puppenjumper so cool fand. Das ließe sich bestimmt auf SnapPap stempeln!
      Mit Moosgummi werde ich auch noch experimentieren!
      Liebe Grüße
      Charlie

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  11. Liebe Charlie, endlich bin ich dazu gekommen, deinen wunderbar ausführlichen Blogpost zum Stempeln zu lesen! Danke dafür, das ist ja toll. In einem Facebook-Forum gab es in letzer Zeit immer wieder so begeisterte Berichte vom Silhouette Mint zum Herstellen von mehrfarbigen Stempeln (da wird ein mal Farbe für mehrere Stempeldurchgänge aufgetragen, der scheint die Farbe aufzusaugen). Zahlt sich aber für mich nicht aus, so viel stemple ich nicht. Daher bin ich ganz begeistert, dass es für den Cameo Stempelmaterial gibt! Und Moosgummi in Kombination mit einem Tiefschneidemesser, das muss ich testen, obwohl ich mich frage, ob Moosgummi nicht vielleicht zu viele Poren hat, die man dann unschön sieht? Das Material, das du verwendet hast, sieht sehr glatt aus. Wie geht das mit dem Acrylblock? Das hab ich nicht verstanden. Ich habe aber unlängst wo gesehen (ich glaube es war bei amliebstenbunt), dass jemand selbst gemachte Stempel auf Plexiglas geklebt hat, das erleichtert das Positionieren. Plexiglas bekommt man auch im Baumarkt und kann es mit einer Laubsäge schneiden. Zum Ankleben würde ich dann vielleicht einen Zweikomponentenkleber wie Epoxydharz verwenden, das hält bombig, obwohl ich nicht weiß, ob es nicht das Stempelmaterial angreift...
    Hach, wieder so ein weites Experimentierfeld! Aber das muss ja auch nicht sein, vielleicht mache ich es einfach einmal ganz reduziert und halte mich an deine wunderbar ausführliche Anleitung...
    Liebe Grüße, Gabi

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