Dienstag, 21. Juni 2016

Die spinnen, die Kollegen...


...also die Eine. Zumindest wenn's um Fußball geht. Und gerade eben kommt man ja gar nicht mehr drumherum um das Thema.
Ich als bekennender Fußballmuffel kann mich da meistens gar nicht motivieren (lassen). Ok, wahrscheinlich werde ich mir (zumindest Teile) des Deutschlandspiels heute anschauen. Aber ich kann euch schon jetzt sagen: Immer wenn ich Fußball schaue, verlieren die Deutschen.
Also, ihr wisst Bescheid. Wenn die Jungs verlieren, dann habe ich zugeschaut.

Zurück zum Nähen und der fußballverrückten Sabine.
Das Problem mit den meisten Fußballshirts ist: Sie sind für Männer. Also weit geschnitten.
Um auch richtig fürs Public Viewing angezogen zu sein, wollte Sabine ein Damenshirt, das nicht an ihr herumschlabbert und trotzdem fußballmäßig ausschaut.



Das Shirt ist nach diesem Pullischnitt genäht...also Marke Eigenabnahme von Sabines Lieblingspulli.
Ich finde es immer cool, wie unterschiedlich derselbe Schnitt wirken kann, je nachdem welche Stoffe man verwendet.
Diesen Stoff habe ich vor ein paar Wochen durch Zufall gefunden. Inzwischen habe ich ihn aber schon öfters auf verschiedenen Blogs und in vielen Onlineshops gesehen.

Weil wir zufällig auf dem Sportplatz neben dem Büro ein Fußballtor stehen haben, sind natürlich viele, viele Bilder entstanden. Die Auswahl ist mir sehr schwer gefallen, daher gibt es diesmal eine kleine Bilderflut.




Eine ganz wichtige Sache, für all diejenigen, die auch gerne noch einen Deutschland- bzw. Flaggenstoff vernähen wollen. Der Stoff hat eine Richtung! Ja...eigentlich logisch, aber daran hatte ich vorher auch überhaupt nicht gedacht. Fast hätte Sabine ein Shirt in Gold Rot Schwarz tragen müssen. Dann doch lieber ein Shirt in Blau, Weiß, Rot oder?

Nur bei den Ärmelbündchen, da ging es nicht anders...aber so genau schaut da ja keiner hin (hoffe ich).


Auch am Halsausschnitt gibt es ein Bündchen, bei dem ich wieder die Nahtzugabe mit einem 3-fach Geradstich abgesteppt habe. Kurzzeitig habe ich überlegt, ob ich zum Absteppen grünes Garn nehmen soll (Fußballrasen usw.), aber Moritz hat mich dann davon abgehalten. Ich denke, er hatte recht.


Übrigens habe ich mich sehr bemüht, dass sich die Streifen von Vorderteil und Rückenteil an der Seitennaht treffen. Das hat sogar ziemlich gut geklappt, nur die Fußbälle haben nicht 100%ig genau gepasst. sonst wäre auch echt viel Verschnitt übriggeblieben.


Für das Rückenteil hätte ich mir auch gut unifarbenen bzw. schwarzen Jersey vorstellen können. Aber Sabine hat sich ein durchgehendes Fußballshirt gewünscht.



Ihr seht also, das ist nicht nur ein Kinderstoff. Der ist auch was für die großen Mädels (oder Jungs).


"Einigkeit und Recht und Freiheit"...nee, "brüh im Lichte"...oder wie war das noch mal? Sabine wollte leider nicht singen. Aber das mit der Hand hat sie voll drauf!


Wisst ihr eigentlich wie groß so ein Tor ist? Ich hab's gerade gegoogelt und es sind  7,32 x 2,44 Meter! Also der Neuer lässt das Ding irgendwie immer kleiner wirken...


Aber für die Fotos war dann das Netz sowieso wichtiger als das Tor.



Ich wünsch euch heute Abend viel Spaß beim Fußballschauen - vielleicht die Ein oder Andere auch im selbstgenähten Fußballshirt?
Oder gibt es sogar noch ein paar solcher Sonderexemplare à la Fußballmuffel wie mich?


Verlinkt bei: Creadienstag und HoT
Schnitt: Abgenommen von einem Kaufpulli
Stoff: Baumwolljersey Fußball von Stoffe-Hemmers

Donnerstag, 16. Juni 2016

Kameratasche Jonny - in die geht alles rein


Also meine selbstgenähte Taschenliebe trete ich hier jetzt nicht noch mal breit. Komisch - da ich bei gekauften Taschen da gar nicht so bin und absolut nicht alle haben muss.

Meine neue Kameratasche Jonny nach dem Ebook von der lieben Christine von Lecker & Nähen reiht sich perfekt in meine Vorliebe ein. Als ich die Tasche sah, war ich sofort verknallt und es passte auch gerade so super praktisch, da wir uns vor Kurzem eine neue Kamera gekauft hatten.
Moritz hatte ja bereits die kleine Version, den TheJo genäht. Aber für größere Ausflüge, mit mehreren Objektiven, brauchten wir doch eine große Tasche. Um genau zu sein, ich brauche sie. Denn inzwischen bin ich diejenige, die hier am meisten knipst.

Tatsächlich habe ich nicht nur die Tasche nach Christines E-Book genäht - ich habe sogar die absolut gleiche Tasche wie sie gemacht. Also, mit dem selben Stoff. Sie hatte da noch einen Rest von ihrer Tasche für mich übrig und der war einfach perfekt.


Das war übrigens mein Projekt vom Nähcamp in diesem Jahr. Die Tasche ist also schon seit einer Weile fertig, aber...naja, lassen wir das. Ihr kennt das Zeitthema ja selbst.


Also um das gleich mal vorweg zu sagen. Diese Tasche ist mega genial! Ich liebe sie und sie bietet soooo viel Platz und viele, viele Taschen.
ABER!!! Jetzt kommt's...das ist ein komplett wochenendfüllendes Projekt.
Ich habe das ganze Nähcampwochenende daran gesessen. Die einzelnen Teile dafür hatte ich sogar in mehreren Stunden (gefühlt so um die acht) vorab schon zugeschnitten und verstärkt.
Dass sich aber jede Sekunde Arbeit gelohnt hat, darüber brauchen wir gar nicht reden...das ist klar!


Die Details sind auch echt super. Es gibt überall kleine und größere Taschen. Teilweise sogar mit Netzstoff, damit alles gut sichtbar ist.


Besonders gut gefällt mir die vordere Zieharmonikatasche. Dahinter sind noch zwei kleine Speicherkartentäschchen verborgen und es gibt sogar noch eine Netztasche in der Tasche. Damit genug Platz ist, wird hier die Seite der aufgesetzten Tasche mit einer Art Zieharmonikatechnik genäht. Dadurch entsteht noch mal sehr viel Stauraum. Kannte ich nicht - finde ich toll!



Auch die Rückseite der Tasche kann sich sehen lassen. Hier gibt es noch mal eine große Tasche für Wasihrauchimmerreintunwollt über die komplette Breite. Bei mir ist da das Ladegerät drin.


Damit der Gurt nicht so beim Tragen einschneidet, gibt es noch mal ein extra passendes Gurtpolster. Das ist sehr praktisch. Am Anfang hatte ich etwas Bedenken, dass es ständig verrutschen würde, weil es nicht direkt am Gurtband fixiert ist. Es sitzt aber bombenfest an seinem Platz.


Für die Innenseite habe ich (wie empfohlen) Klettvelours verwendet. Das ist wirklich praktisch. Vor allem, wenn ich es irgendwann endlich mal fertig bringe, die dazugehörigen Unterteilungen zu nähen. Eigentlich gehören nämlich noch mobile Trennwände in die Tasche.
Die Trennteile können dann mit Klettverschluss ganz einfach in der Tasche versetzt und angepasst werden, da der Kletter 1A an dem Velours hält.
Mein Problem ist, dass ich die Tasche auch ohne die Trennwände schon toll finde und ich mich deswegen nur schwer aufraffen kann, sie noch nachzunähen. Aber es ist zumindest geplant!



Ein bisschen Sorge hatte ich, ob meine Nähmaschine die vielen Lagen Stoff schön nähen würde. Ich kann diesmal aber gar nicht meckern - sie hat alles brav mitgemacht.
 

Im Einsatz war die Tasche auch schon mehrere Male. Einmal ist mir auch KeineAhnungwaseswar mitten auf die Außenklappe getropft und hat einen dicken Fleck hinterlassen, der auch nach dem Trocknen noch sehr gut sichtbar war. Man, was hab' ich mich geärgert.
Ich habe mich nicht getraut die ganze Tasche in die Waschmaschine zu schmeißen (obwohl das wahrscheinlich auch problemlos gehen würde) und daher habe ich einfach mit der Hand den Taschendeckel abgewaschen. Das Material ist echt toll und verzeiht viel. Man sieht absolut nichts mehr von dem Fleck. Das ist super, weil man ja auch nicht immer und überall aufpassen möchte / kann, dass die Kameratasche auch ja nicht auf dem Boden steht und einen Fleck bekommt.


Wenn nicht dauerhaft die Kamera darin wäre, könnte ich mir die Tasche auch gut als (große) Handtasche (oder Wickeltasche) vorstellen. Dann vielleicht noch in einer anderen Farbe - da darf es ja ruhig auch mal knallig sein.

Also irgendwann werde ich Jonny auf jeden Fall noch mal nähen! Im Moment bin ich aber mit dieser schon sehr glücklich und ich freue mich immer, wenn ich mit ihr für Blogfotos unterwegs bin.


Verlinkt bei: RUMS, Taschen & Täschchen
Schnitt: Fototasche Jonny von Lecker & Nähen
Stoff: Außenstoff ist Cordura von funfabric, Innenstoff Klettvelours ebenfalls von funfabric, und auch den Netzstoff gibt es bei funfabric
Toll fand ich ebenfalls, dass es bei funfabric auch breits Gurtbad (4cm) und passende Schnallen bzw. Steckverschlüsse dafür gefunden habe. Im Prinzip bekommt man für diese Tasche wirklich ALLES bei diesem Shop.

Dienstag, 14. Juni 2016

Aus altem Lieblingsschnitt mach neuen Pulli


Meine Kollegin Sabine kennt ihr ja inzwischen schon. Zum Glück ist sie nicht nur mein Nähopfer, sondern lässt sich auch (weitgehend) klaglos fotografieren.

Neulich fragte sie mich, ob ich ihren Lieblingspulli nachnähen könnte. Ein fliederfarbener (ja, das war FLIEDER, Sabine!!!) Feinstrickpulli mit Überlänge an den Ärmeln und am Saum.
Die Stoffentscheidung fiel dann auch sehr schnell. Es sollte ein Jaquard-Jersey in Blau sein.


Das Abnehmen des Schnitts war zwar nicht besonders schwierig, aber langwierig, weil ich auf keinen Fall etwas falsch machen wollte. Ein Problem gab es dann aber doch und zwar mit der Saumlänge.
Was ich nicht bedachte hatte, war die unterschiedliche Dehnbarkeit der beiden Stoffe. Der Strick des Musterstücks ist sehr dehnbar bzw. bi-elastisch und lässt sich super über den Hintern ziehen. Der Jaquard-Jersey dagegen ist zwar auch schön dehnbar, aber nur in der Breite. In der Länge tut sich da fast gar nichts. Daher war er auch zuerst viel zu kurz. Ein nachträgliches breites Bündchen konnte allerdings sehr gut Abhilfe schaffen und jetzt sieht es aus wie gewollt.



Ansonsten bin ich aber mit der Passform sehr zufrieden und das Abnehmen des Originalschnitts hat sehr gut geklappt.

Auch bei diesem Stoff gibt es leider wieder einen sehr hohen Polyesteranteil, aber laut Sabine trägt er sich wirklich angenehm und man schwitzt nicht. Beim Nähen hat er sich auch echt gut angefühlt.

Das Muster finde ich klasse. Auf den Tragefotos kommt es leider gar nicht so gut zur Geltung.


Bei diesem Pulli kam übrigens meine Cover zum Einsatz. Leider habe ich total verpennt auch von der linken Seite der der Ärmeläume mal ein Bild zu machen, aber ihr könnt mir einfach glauben, dass es schöne Covernähte sind. Immerhin gibt es ein Bild von der Außenseite.


Die Nahtzugabe des Saumbündchens habe ich übrigens einfach noch mal mit einem 3-fach Geradestich abgesteppt. Ich beginne diesen Stich wirklich zu lieben...und es muss ja nicht alles gecoverd werden.

Auch den Halsausschnitt habe ich mit einem Bündchen aus dem Jaquard-Jersey versäubert und abgesteppt. An einen "echten" V-Ausschnitt habe ich mich nicht gewagt, aber das kommt nahe genug hin.



Also ich bin rundum zufrieden mit dem Schnitt, dem Stoff und meinem Model.
Und mein Model ist auch glücklich mit ihrem neuen Pulli. Was will man also mehr.


Zum Schluss gibt es heute noch zwei Outtakes.
Hier werde ich gerade geschimpft. Warum weiß ich gerade ehrlich gesagt gar nicht mehr so genau...es hatte bestimmt einen Grund.


Und so sieht es bei uns im Büroalltag aus. Immer schön mit einem Lächeln und dem Morgenkaffee an der Seite.


Und jetzt wünsche ich euch einen wunderschönen Dienstag, in der Arbeit, zu Hause, beim Einkaufen, beim Kinder hüten oder Relaxen und momentan beim Stöbern durch schöne Blogartikel!

Verlinkt bei: Creadienstag, Handmade on Tuesday
Schnitt: Abgenommen von Kaufpullover
Stoff: Jaquard-Jersey in blau von pepelinchen

Donnerstag, 9. Juni 2016

Frau Marlene, der Strickjersey und ich


Zeitgleich mit dem Aiko-Schnitt ist auch die FrauMarlene von fritzi & schnittreif hier eingezogen.

Es hat ein bisschen gedauert, bis ich FrauMarlene zum ersten Mal genäht habe, was auch daran lag, dass ich mich nicht für einen Stoff entscheiden konnte. Aus Jersey wollte ich es zuerst nicht nähen und ich hatte immer einen Strickstoff im Kopf. Da ich kürzlich im Shop von pepelinchen auf ein paar wirklich sehr, sehr schöne Strickstoffe bzw. Strickjerseys gestoßen bin (und natürlich zugeschlagen habe), konnte ich kurz darauf gleich loslegen.

Der Schnitt hat großes Potenzial mein neuer Lieblingsschnitt zu werden.
Erstens, weil mir die Hingucker-Schultereinsätze sehr gut gefallen.
Zweitens weil der Schnitt sehr bequem sitzt und trotzdem gut alltagstauglich ist.
Und drittens, weil das ein turboschnell genähtes Teil ist.

Hätte ich beim ersten Versuch schon meine Cover gehabt, dann wäre es noch schneller gegangen.


Einen einzigen Wermutstropfen gibt es aber...irgendwas ist ja immer. Die Nahtzugabe des Halsausschnitts wellt sich bei mir beim Rückenteil nach außen. Bei diesem Shirt wird der Halsausschnitt ja nicht mit einem Bündchen versäubert, sondern die Nahtzugabe einfach nach innen umgeschlagen und festgesteppt.


Ich habe dafür einen 3-fach Geradstich und eine Zwillingsnadel verwendet. Vorne wellt sich nichts, nur hinten. Wenn ich einen Buckel mache fällt es aber fast nicht auf...passt also.

Ich gehe aber mal davon aus, dass es mit der Cover besser klappen wird. Das nächste Teil ist schon geplant und da werde ich dann endlich loscovern.


Habe ich schon erwähnt, dass ich die Schulterecken echt gerne mag?

Hier sieht man auch noch mal recht deutlich, dass der Halsausschnitt hinten doch ganz schön absteht. Vorne passt aber alles und nachdem ich mich ja nicht von hinten sehen muss, ist das für mich jetzt auch ok so. Den Pulli ziehe ich trotzdem an.


Die 3/4 Ärmel waren so eigentlich nicht geplant, aber der Stoff hat nicht so ganz gereicht. Ich und mein Geiz...ein Greiz!
Weil ich den Stoff so mega genial finde, habe ich ihn mir gleich noch mal nachbestellt. Er ist schön dünn (also auch ideal für Sommertage/-abende) aber nicht zu dünn, dass man durchsehen kann.
Und soooo weich. Also RICHTIG weich! Echt!
Sehr schade, dass es ihn nicht auch in etwas knalligeren Farben gibt. Inzwischen habe ich bei DaWanda aber immerhin noch ein paar weitere Pastellfarben gefunden.


Ich glaube, es wird aber demnächst schon mal eine Jerseyvariante geben. Dafür hätte ich hier einen coolen Motorradstoff liegen. Allerdings weiß ich noch nicht, ob ich mich wirklich traue den für mich zu vernähen. Mal sehen. Aber auf jeden Fall gibt's bald noch eine Frau Marlene.

Verlinkt bei: RUMS
Schnitt: FrauMarlene von fritzi
Stoff: Strickjersey Monaco in hellgrau; Ursprünglich bei pepelinchen bestellt, dort ist er aber inzwischen ausverkauft. Bei DaWanda gibt es ihn aber noch.

Dienstag, 7. Juni 2016

Schick mit Strick(jacke)


Vor Kurzem habe ich mir eine Strickjacke nach dem Schnitt "Basic Strickmantel" von ki-ba-doo genäht. Ich selbst liebe diese Jacke. Wie sich herausgestellt hat, aber nicht nur ich.
Meine Kollegin und meine Mama wollten auch sofort eine.

Bis jetzt habe ich es tatsächlich nicht geschafft meine Jacke zu fotografieren. Da es irgendwie immer leichter ist Fotos von anderen zu machen, habe ich die Gelegenheit gleich bei der Übergabe für ein paar Bürofotos genutzt.



Ein paar Änderungen habe ich an dem Schnitt vorgenommen. Die Ärmel sind verschmälert, aber auch noch etwas verlängert. Das war ein Wunsch meiner Kollegin. Sie meinte nämlich, dass sie bei den Kaufklamotten sonst nie so lange Ärmel findet, wie sie es gerne mag.
Auf dem folgenden Bild seht ihr, wie lang die Ärmel wirklich sind. (Zur Not kann sie die ja noch umkrempeln)


Den Stoff finde ich genial. Er ist einerseits sehr dünn und durchscheinend aber doch auch wärmend. Gefunden habe ich ihn ursprünglich mal auf dem Stoffmarkt, aber auch im Netz stolpere ich inzwischen immer wieder darüber.



Bei den Ärmeln habe ich "fake Bündchen" genäht. Die Anleitung hatte ich mal bei Mamahoch2 gesehen. Hier passt diese Variante sehr gut hin, finde ich. Zusätzlich habe ich die Nahtzugabe noch mal mit einem 3-fach Geradstich von rechts abgesteppt.


Die Jacke hat keinen Verschluss - also Knöpfe, Reißverschluss oder ähnliches. Braucht sie auch nicht. Es ist aber auch eher ein Cardigan, oder? Wo hört eigentlich die Strickjacke auf und wo fängt der Cardigan an?


Die Länge ist irgendwas zwischen kurz und mittellang. Passt einfach.
Für mich persönlich ist das auch genau die richtige Länge...gerade über den Po.


Ich bin begeistert, wie wandelbar dieser Schnitt ist. Nach meiner Herbstjacke, die ich inzwischen wirklich häufig getragen habe, ist mit diesem dünnen Strickstoff eine ganz andere Version entstanden.
Dazugelernt habe ich auch. Der Schnitt fällt sehr groß aus. Wer es nicht "oversize" mag, der sollte immer eine Nummer kleiner nähen. Die Ärmel sind auch sehr weit geschnitten. Es lohnt sich evtl. auch hier noch ein bisschen was anzupassen.


Der Strickstoff ist wie gesagt toll. Obwohl es keine Baumwolle ist, schwitzt man überhaupt nicht darin und es gibt auch keine dauernden Stromschläge.
Problemlos waschbar ist er auch. Nur sollte man damit nicht unbedingt durch ein Dornengestrüpp laufen (das fällt sehr schwer, ich weiß). Der leichte Strick zieht nämlich relativ schnell Fäden. Wenn man sich da aber zurückhalten kann, ist die Jacke ein tolles Basicteil, das sich mit fast allem kombinieren lässt.

Verlinkt bei: Creadienstag, DienstagsDinge,
Schnitt: Basic Strickmantel von ki-ba-doo
Stoff: Feinstrick "Lena" taubenblau, vom Stoffmarkt oder auch bei Pepelinchen und vielen DaWanda Shops erhältlich